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Schreibservice Seibt – Transkriptionen

Einfache (geglättete) wörtliche Transkription

  • Die Transkription umfasst die vollständige wörtliche Abschrift des Gesagten, jedoch ohne Verzögerungsworte (äh, ähm, ne, hm usw.).
  • Es erfolgt eine leichte sprachliche Glättung (beispielsweise bei falschen Artikeln sowie Wort- und Grammatikfehlern).
  • Wortdoppelungen, Wortabbrüche, Stottern und Rumdrucksen/Wortfindungsprobleme werden weggelassen, ebenso permanent wiederholte Floskeln (wie „ich sage mal“ oder „halt eben“) oder Fragen nach Getränken, Unterbrechungen durch Telefonate oder andere Personen etc.
  • Es werden keine Transkriptionsregeln angewandt (d. h. es erfolgt keine Kennzeichnung von Betonungen, Denkpausen, emotionalen/nonverbalen Äußerungen usw.).
  • Eine Leerzeile (bzw. ein Absatzabstand) trennt die Beiträge nach jedem Sprecher (ohne Zeitmarken).
  • Unverständliche Wörter werden zum leichteren Nachhören mit Zeitmarken gekennzeichnet.

Exakte (ungeglättete) wörtliche Transkription

  • Es erfolgt eine exakte wörtliche Abschrift mit Verzögerungsworten (äh, ähm, ne, hm, pff usw.); jedoch angepasst auf die deutsche Schriftsprache (z. B. aus „das is nen“ wird „das ist ein“ usw.)
  • Sprachlich wird z. B. bei falschen Artikeln, falscher Satzstellung sowie bei Wort- und Grammatikfehlern nicht geglättet.
  • Wortabbrüche werden mit "/" sowie Wortdoppelungen mit "=" gekennzeichnet.
  • Undefinierbares Rumdrucksen und Stottern werden jedoch weggelassen.
  • Fragen nach Getränken, Unterbrechungen durch Telefonate oder andere Personen etc. werden ebenso nicht erfasst.
  • Einwürfe/Verständnissignale (mhm, ah ja, verstehe) des gerade nicht Sprechenden werden nur dann erfasst, wenn diese Äußerungen den Redefluss des gerade Sprechenden kurz unterbrechen oder ihn das Sprechen ganz abbrechen lassen.
  • Es werden keine Transkriptionsregeln angewandt (d. h. es erfolgt keine Kennzeichnung von Betonungen, Denkpausen, emotionalen/nonverbalen Äußerungen usw.).
  • Eine Leerzeile (bzw. ein Absatzabstand) trennt die Beiträge nach jedem Sprecher (ohne Zeitmarken).

Vereinfachte Transkription

nach Regeln von Dresing/Pehl (Kuckartz et. al)

  • Die Transkription erfolgt wörtlich ohne Verzögerungsworte (äh, ähm, ne, hm, ja) und angepasst an die deutsche Schriftsprache (z. B. aus „das is nen“ wird „das ist ein“ usw.).
  • Signifikante Wortabbrüche und Satzabbrüche werden mit einem Schrägstrich (/) gekennzeichnet.
  • Stottern und Wortdoppelungen hingegen werden weggelassen. Fragen nach Getränken, Unterbrechungen durch Telefonate oder andere Personen etc. werden ebenso nicht erfasst.
  • Es erfolgt eine leichte sprachliche Glättung z. B. bei falschen Artikeln sowie Wort- und Grammatikfehlern, nicht jedoch beim Satzbau.
  • Betonte Wörter werden komplett mit Großbuchstaben geschrieben (oder auf Wunsch unterstrichen).
  • Emotionale/nonverbale Äußerungen (z. B. lachen, seufzen, räuspern) werden erfasst.
  • Deutliche Denkpausen werden mit (…) gekennzeichnet.
  • Verständnis- oder Bekräftigungssignale (wie z. B. mhm, ah ja, okay, genau, alles klar usw.) des gerade nicht Sprechenden werden nur dann erfasst, wenn diese Äußerungen den Redefluss des gerade Sprechenden kurz unterbrechen oder ihn das Sprechen ganz abbrechen lassen.
  • Nach jedem Sprecherbeitrag wird eine Zeilenschaltung gesetzt. Dadurch entstehen Zeitmarken an jedem Absatzende.

Erweiterte Transkription

nach Regeln von Dresing/Pehl (Kuckartz et. al)

  • Die Transkription erfolgt exakt wörtlich mit Verzögerungsworten (äh, ähm, ne, hm, ja) sowie Stottern, Wortdoppelungen und Wortabbrüchen; jedoch angepasst an die deutsche Schriftsprache (z. B. aus „das is nen“ wird „das ist ein“ usw.).
  • Fragen nach Getränken, Unterbrechungen durch Telefonate oder andere Personen etc. werden dabei nicht erfasst.
  • Eine sprachliche Glättung z. B. bei falschen Artikeln sowie Wort- und Grammatikfehlern wird nicht vorgenommen.
  • Denkpausen werden nach Sekunden mit (.), (..), (...), (4), (5) usw. differenziert gekennzeichnet.
  • Betonte Wörter werden komplett mit Großbuchstaben geschrieben (oder auf Wunsch unterstrichen).
  • Emotionale/nonverbale Äußerungen (z. B. lachen, seufzen, räuspern) werden erfasst.
  • Verständnis- oder Bekräftigungssignale (wie z. B. mhm, ah ja, okay, genau, alles klar usw.) des gerade nicht Sprechenden werden nur dann erfasst, wenn diese Äußerungen den Redefluss des gerade Sprechenden kurz unterbrechen oder ihn das Sprechen ganz abbrechen lassen.
  • Gleichzeitiges Sprechen (Sprecherüberlappungen) wird mit // markiert.
  • Nach jedem Sprecherbeitrag wird eine Zeilenschaltung gesetzt. Dadurch entstehen Zeitmarken an jedem Absatzende.

Protokolle/Nachprotokolle (für die Marktforschung)

  • Das Protokoll liefert eine verkürzte Abschrift der Wortbeiträge; es umfasst keine ausformulierte Zusammenfassung. Angeboten werden nur Nachprotokolle; Live-Protokolle vor Ort biete ich leider nicht an.
  • Die Audiodatei wird dabei nur einmal abgespult; dabei wird so viel Gesagtes wie möglich erfasst (1 Stunde Audiodatei = 1 Stunde Bearbeitung). (Im Vergleich dazu wird beim vollständigen Transkript mehrfach zurückgespult, um alles zu erfassen (1 Stunde Audiodatei = 3 Stunden Bearbeitung).
  • Sprachliche Kürzungen werden vorgenommen, ohne den Sinn des Gesprochenen zu verfälschen.
  • Aufgabenstellungen des Moderators (z. B. zu Mindmaps oder Fragebögen) werden lediglich angedeutet; Erläuterungen zum Projekt, Datenschutz, Pausenregelungen etc. werden weggelassen.
  • Unverständliche Beiträge (z. B. durch Dialekt, leises Sprechen, Nuscheln, Durcheinandersprechen, Nebengeräusche) werden weggelassen.
  • Fragen des Moderators werden mit „Mod.“ gekennzeichnet; die einzelnen Sprecherbeiträge werden durch eine Leerzeile voneinander getrennt (ohne Zeitmarken).
Bianka Seibt, Inhaberin

Hinweise zur Audioaufzeichnung

Generell gilt:

Ein Transkript kann nur so gut sein wie es die Audioaufnahme ermöglicht!

Und:

Ihre eigenen Ohren sind ein guter Indikator – ich habe keine besseren Ohren und höre nicht mehr oder besser als Sie!

Daher beachten Sie bitte Folgendes:

  1. Nehmen Sie mit höchster Qualität auf und senden Sie mir bitte die Originaldateien. Es muss dabei übrigens nicht zwangsläufig ein professionelles Aufnahmegerät sein.
    Ein iPhone liefert sehr gute Tonqualität! Bitte stellen Sie den Flugmodus ein.
    Diktiergeräte jedoch eignen sich nur zum Diktieren. Bitte verwenden Sie es nicht für Interviewaufnahmen.
  2. Testen Sie Ihre Aufnahme vor Interview- oder Projektbeginn. Gerne können Sie mir eine Testdatei zukommen lassen.
  3. Sorgen Sie für eine ruhige Gesprächsatmosphäre in einem geschlossenen Raum mit geschlossenen Fenstern. Bitte vermeiden Sie Straßenlärm von draußen.
  4. Führen Sie Ihre Interviews bitte nicht in Cafés, Kneipen, Restaurants oder sonstigen lauten öffentlichen Plätzen.
  5. Legen Sie das Aufnahmegerät offen auf den Tisch. Bitte verstecken Sie es nicht in der Akten- oder Jackentasche.
  6. Sorgen Sie für einen stabilen, nicht wackelnden Untergrund für das Aufnahmegerät.
  7. Setzen Sie sich mit eher geringerem Abstand neben oder gegenüber Ihren Gesprächspartner.
  8. Legen Sie das Aufnahmegerät zwischen sich und Ihren Gesprächspartner (tendenziell eher zu Ihrem Gesprächspartner hin).
  9. Vermeiden Sie Geräusche in der Nähe des Mikrofons. Dazu zählen u. a. Laptop-Tastaturgeräusche, Papierrascheln, Geschirrklappern.
  10. Unterbrechen Sie die Ausführungen Ihrer Interviewten nicht und sorgen Sie dafür, dass sich alle beteiligten Personen aussprechen lassen.
  11. Vermeiden Sie (vor allem bei Telefoninterviews) ein allzu reges Äußern von Verständnissignalen wie „mhm, mhm“, „ah ja“, „okay, okay“.
  12. Sollten Sie Telefoninterviews führen wollen oder müssen, erzeugt eine Festnetz-zu-Festnetz-Verbindung die beste Tonqualität. Auch hier höre ich gerne in eine Testdatei rein.
  13. Sprechen Sie Ihre Gesprächspartner namentlich an oder lassen Sie diese ihren eigenen Namen vor ihrem jeweiligen Redebeitrag nennen, wenn Sie besonderen Wert auf eine genaue Personenzuordnung legen.